Ausgabe vom Oktober 2008  
 
Datenschutz:           Wie sicher sind Ihre Daten bei uns ?

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Datenschutz ist eines der ganz großen internationalen Themen in diesem Herbst. In Frankreich verhinderte Präsident Sarkozy die Zusammenlegung intimer Daten der französischen Bürger in einer zentralen Datenbank des Geheimdienstes. Deutschland hat seinen spektakulären Datenschutz-Skandal rund um die Telekom und deren kursierenden Mobilfunk-Nutzerdaten, darüber ist der zweite um die Versichertendaten der Krankenkasse DAK fast in Vergessenheit geraten. Der neue Browser Chrome geriet sofort in die Kritik, weil Nutzerdaten bei Google gespeichert werden. Und auch die Callcenter sind leider von Datenschutzlücken und –missbrauch  betroffen: Viele Gründe für uns also, dem Thema Datensicherheit einen Newsletter zu widmen. 
 

Datenschutz bei der Telesense
Vor allem möchte die Geschäftsführung der Telesense betonen (Statement GF), dass im Hause Telesense mit sämtlichen Daten, die unser System durchlaufen, höchst verantwortungsbewusst umgegangen wird. Schließlich ist das Vertrauen unserer Auftraggeber unser Kapital.
Diesen Sommer wurden unsere Mitarbeiter in Punkto Datensicherheit noch einmal gesondert geschult. Zusätzlich wird eine Verfahrensübersicht erstellt, die die Speicherorte der Daten aufschlüsselt, und die wir in den kommenden Wochen vorstellen. Die Datensicherheit der Telesense hat auch ein Gesicht: Unsere Datenschutzbeauftragte im Team ist Jenny Arnold

                                            Die gesetzliche Lage

 

 

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Für jedes Callcenter gelten jetzt schon umfassende Gesetze zum Schutz der Kundendaten - wer davon abweicht, macht sich strafbar. Im November werden die bestehenden Regeln per Gesetzespaket noch einmal verschärft. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), Ministerkollegen und Datenschutzfachleute gaben im September in Berlin die Richtung für die Gesetzesänderungen vor: Kunden-Adressdaten sollen nur mit der expliziten Einwilligung des Kunden verkauft werden dürfen, die Einwilligung darf keine Bedingung für den Vertragsabschluss sein. Die Herkunft der Daten muss bei Werbesendungen und –anrufen außerdem erkennbar sein. Betriebliche Datenschschutzbeauftragte sollen gestärkt und ein Datenschutz-Gütesiegel eingeführt werden. Für die geplanten Änderungen gab es viel Lob:  Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) unterstützt sie, Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) warb generell für einen "höheren Stellenwert" des Datenschutzes in der Gesellschaft.
Anderer Meinung hingegen sind die Wirtschaftsverbände: Der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet, dass zielgenaue Werbung erschwert und damit dem Handel geschadet werde. Er fordert stattdessen eine bessere Durchsetzung der bereits bestehenden Gesetze. Auch der Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW) sieht Firmen bedroht. Die Dachorganisation von 42 Verbänden der werbenden Wirtschaft schätzt das politisch bedrohte Umsatzvolumen auf 5 Milliarden Euro.

Lesen Sie weiter: Datenschutz – Do it yourself

 
 
 
 

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